PSA-Zertifikat prüfen: Echtheit von Slabs in 2 Minuten verifizieren
Aktualisiert: Juni 2026 · Lesezeit: ca. 6 Minuten
Jeder Slab von PSA, CGC und BGS trägt eine eindeutige Zertifikatsnummer, die sich kostenlos online verifizieren lässt. Diese Anleitung zeigt dir, wie das bei allen drei Firmen funktioniert – und an welchen Warnzeichen du gefälschte Slabs erkennst.
PSA-Zertifikat prüfen: Schritt für Schritt
Zertifikatsnummer ablesen: Die 8- bis 9-stellige Nummer steht auf dem roten PSA-Label, meist unten rechts (bei neueren Slabs zusätzlich als QR-Code).
psacard.com öffnen: Rufe das Cert Verification Tool auf (psacard.com/cert) – oder scanne einfach den QR-Code auf dem Label.
Nummer eingeben: PSA zeigt dir Karte, Set, Jahr, Kartennummer und Note zur Zertifikatsnummer an.
Abgleichen: Stimmen alle Angaben mit deinem Slab überein? Bei neueren Slabs zeigt PSA zusätzlich ein Foto der eingeschweißten Karte – vergleiche es mit deinem Exemplar.
Wichtig: Eine gültige Zertifikatsnummer allein beweist noch keine Echtheit. Fälscher kopieren teils echte Nummern auf gefälschte Gehäuse. Erst die Kombination aus passender Datenbank-Info und unbeschädigtem Original-Gehäuse ist aussagekräftig.
CGC-Zertifikat prüfen
CGC-Slabs verifizierst du über den Cert Lookup auf cgccards.com. Gib die Zertifikatsnummer vom Label ein – CGC zeigt Karte, Note und bei neueren Einreichungen auch Fotos. Praktisch: Auch ältere Label-Generationen sind vollständig in der Datenbank.
BGS-Zertifikat prüfen
Beckett-Slabs prüfst du über die Verification-Funktion auf beckett.com. Neben Karte und Gesamtnote siehst du dort auch die vier Subgrades (Zentrierung, Ecken, Kanten, Oberfläche) – sie müssen exakt mit dem Label übereinstimmen.
6 Warnzeichen für gefälschte Slabs
Gehäuse-Verarbeitung: Echte Slabs sind sauber verschweißt. Klebereste, unsaubere Kanten, knarzende Nähte oder Spalten deuten auf ein geöffnetes oder nachgebautes Gehäuse hin.
Label-Qualität: Unscharfer Druck, falsche Schriftarten, matter statt leicht glänzender Druck – Fälschungen scheitern oft am Label.
Fehlende Sicherheitsmerkmale: Neuere PSA-Labels haben u. a. ein Hologramm-Element („Lighthouse-Label") und QR-Code. Fehlt beides bei einem angeblich neuen Slab: Vorsicht.
Datenbank-Abweichung: Die Cert-Nummer zeigt eine andere Karte, ein anderes Set oder eine andere Note als auf dem Label steht.
Karte passt nicht zur Nummer: Foto in der Datenbank zeigt ein anderes Exemplar (z. B. andere Zentrierung, andere Oberflächenmerkmale).
Preis zu schön, um wahr zu sein: Ein „PSA 10 Glurak" für ein Drittel des Marktpreises von einem frischen Account – das klassischste Warnzeichen überhaupt.
Warum uns das als Ankäufer wichtig ist
Wir verifizieren jeden eingehenden Slab über die Datenbank der jeweiligen Grading-Firma und prüfen das Gehäuse auf Manipulation. Das schützt beide Seiten: Du bekommst ein Angebot auf Basis eines verifizierten Slabs, und unsere Käufer erhalten geprüfte Ware. Wenn du deine Zertifikatsnummern schon im Ankauf-Formular mit angibst, beschleunigt das die Bewertung erheblich.
Häufige Fragen
Wie prüfe ich, ob mein PSA-Slab echt ist?
Gib die Zertifikatsnummer vom Label in das Cert Verification Tool auf psacard.com ein. Stimmen Karte, Set und Note mit deinem Slab überein, ist das Zertifikat registriert. Bei neueren Slabs zeigt PSA zusätzlich ein Foto der eingeschweißten Karte.
Bedeutet eine gültige Zertifikatsnummer automatisch, dass der Slab echt ist?
Nicht zwingend. Fälscher kopieren teils echte Nummern auf gefälschte Gehäuse. Prüfe deshalb zusätzlich, ob die angezeigte Karte exakt deiner entspricht, und kontrolliere das Gehäuse auf Manipulationsspuren wie Klebereste, unsaubere Kanten oder ein mattes Label.
Wo prüfe ich CGC- und BGS-Zertifikate?
CGC-Slabs prüfst du über den Cert Lookup auf cgccards.com, BGS-Slabs über die Verification-Funktion auf beckett.com – jeweils mit der Zertifikatsnummer vom Label.
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